Wanderstöcke

...und ihre Anwendung

Teleskopwanderstöcke werden immer beliebter und es gibt sie bereits in vielen Variationen. Das Wichtigste dabei ist aber der Umgang damit. Ich möchte hier niemanden aus seinen Gewohnheiten drängen, doch oft genug habe ich beobachtet diese Stöcke wie Besenstiele in der Hand gehalten werden. Um das Kniegelenk richtig zu entlasten, müssen die Stöcke so auf die Körpergröße eingestellt sein, dass das Handgelenk nicht zu stark und ungewohnt belastet wird. Vorteilhaft ist eine gepolsterte, verstellbare Schlaufe am Griff. Erstens kann man den Stock auch mal kurzzeitig loslassen und zweitens erleichtert diese Schlaufe die Handhabung beim Gehen. Die Hand führt den Stock und die Belastung wird über die Schlaufe abgefangen.

 

 

Ist die Schlaufe Richtig eingestellt, umfasst die Hand "normal" den Griff

 

Locker pendelt der Stock in der Hand nach vorn und setzt auf

 

Nun hält man wieder etwas fester und stützt sich in die Schlaufe

Beim Bergabgehen sollten die Teleskopstöcke, um den Höhenunterschied auszugleichen, etwas weiter ausgezogen werden. Auch bei der Querung eines Hangs können sie behilflich sein. Etwas weiter eingeschoben, stützt man sich während dem Gehen mit beiden Stöcken gegen den Hang.

Für gute Stöcke gibt es auch immer Zubehör und Ersatzteile zu kaufen. Zum Beispiel Tiefschneeteller oder Gummipuffer  (für Wanderer die auf befestigten Wegen unterwegs sind und das "geklappere" der Hartmetallspitzen auf dem Asphalt vermeiden möchten).

Tiefschneeteller zum Nachrüsten

Tipp zum Schluss: Sollten Sie sich auch ein Paar Wanderstöcke zulegen wollen dann achten Sie auf die Verstellbarkeit, die Grösse im zusammengeschobenen Zustand, das Gewicht und darauf wie der Griff in der Hand liegt. Im zusammengeschobenen Zustand lassen sich die Stöcke problemlos an den meisten Wanderrucksäcken befestigen und sind somit immer griffbereit.

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